Medellín – Der lange Weg aus der Vergangenheit

Anfangs wollte ich über Medellín schreiben, ohne zu sehr auf ihre Vergangenheit einzugehen, doch dann habe ich gemerkt, dass das einfach nicht möglich ist. Man muss verstehen, was diese Stadt in den letzten Jahrzehnten durchgemacht hat, um die Gegenwart zu begreifen. In den 80er-Jahren begann sich in Medellín rund um ihren berüchtigtsten Sohn, den Drogenbaron…

Bolivien – Ein Fazit

Bolivien, dieses große, dünn besiedelte Land im Zentrum des Kontinents hat weder Küste noch große Ruinen wie sein Nachbarland Peru, aber dennoch wird es von Reisenden aus aller Welt hochgeschätzt. Das liegt nicht nur an seinen vergleichsweise geringen Lebenskosten (das Land gilt als das Ärmste und nach Guayana unterentwickeltste Land Südamerikas), sondern auch an der…

La Paz – Von Hexen, Hindernissen und Höhenmetern

Schon die Einfahrt nach La Paz ist eindrucksvoll: Vom Flughafen her kommend (der übrigens der höchstgelegenste Südamerikas ist), fährt man über eine enge Bergstraße hinunter ins Tal, wo sich die Hauptstadt Boliviens wie in einem Kessel gelegen befindet. Rund um die Hauptstadt erheben sich mächtige Berge, deren Spitzen mit Schnee bedeckt sind. Am Talboden reihen…

Potosi – Unter Tage

Staubig. Die Straßen, die Häuser, die Menschen. Grau, braun, beige. Die ganze Stadt ist davon betroffen. Das ist der erste Eindruck, den ich hatte, als wir in Potosí ankamen. Zwei Nächte hatten wir geplant hierzubleiben, und das eigentlich auch nur aus einem Grund: dem „Cerro Rico de Potosí. Hoch über der Stadt thront er, der…

Salar de Uyuni – Salz soweit das Auge reicht

„Südwärts!“ lautete die Devise, nachdem wir Copacabana hinter uns gelassen hatten, und zwar so weit südwärts, wie ich noch nie zuvor gewesen bin. Mit dem Nachtbus ging es von La Paz aus Richtung Uyuni, eine Stadt, die vor allem für die größte Salzwüste der Welt, die Salar de Uyuni, bekannt ist. Als wir unser Ticket…