Chiang Rai – Der lange Weg in den Norden

Einerseits erscheint es mir wie eine Ewigkeit, dass ich Bangkok verlassen habe, andererseits weiß ich auch nicht, wo die letzten Tage und Wochen geblieben sind. Zu viel sieht und erlebt man hier Tag für Tag, als dass es schnell langweilig werden könnte.

Ich lasse also Chiang Mai hinter mir, und fahre nordwärts Richtung Chiang Rai, dass von vielen Touristen oft übersehen wird. Schon die Fahrt war ein Erlebnis: kaum hat man die Stadt verlassen, taucht man ein in eine Mischung aus dicht bewachsenen Hügel und weitläufigen, grünen Reisfelder. Der Bus bahnt sich seinen Weg durch das hügelige Gelände: rauf, runter, links rechts… Auch wenn ich solche Fahrten normalerweise alles andere als entspannend finde, merkte ich diesesmal nichts. Zu interessant waren Land und Leute, die am Busfenster vorbeizufliegen schienen.

Lediglich die Geräusche aus der hinteren Bankreihe zerstörten die Idylle etwas. Es klang wie eine aufgebrachte Kamelherde, die sich hinter mir breit gemacht hatte, doch es war nur eine Mitreisende, der die Fahrt nicht so gut bekam.

Chiang Rai selbst ist weitaus entspannter als ihre Schwesternstadt. Damit habe ich den nördlichsten Punkt meiner Reise erreicht. Weiter nach oben ginge es dann nach Laos oder Myanmar, doch das heben ich mir für ein anderes Mal auf.

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